{"id":9506,"date":"2017-10-18T12:34:35","date_gmt":"2017-10-18T10:34:35","guid":{"rendered":"http:\/\/new.orthodoxia.be\/?page_id=9506"},"modified":"2018-05-16T13:45:10","modified_gmt":"2018-05-16T11:45:10","slug":"orthodoxe-praesenz-in-den-niederen-laendern","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/orthodoxia.be\/de\/orthodoxe-metropolie-von-belgien\/orthodoxe-praesenz-in-den-niederen-laendern\/","title":{"rendered":"Orthodoxe Pr\u00e4senz in den Niederen L\u00e4ndern"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: justify;\"><strong>Eine byzantinische Prinzessin in den Niederlanden.<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein besonderes Band besteht zwischen der Orthodoxie aus der byzantinischen Zeit und der St. Nikolauskapelle auf dem Valkhof in Nijmegen. An diesem Ort starb 991 Kaiserin Theophano, eine byzantinische Prinzessin, die mit dem deutsch-r\u00f6mischen Kaiser Otto II. verheiratet war. Historiker gehen davon aus, dass sich die achteckige Form der Kapelle auf die byzantinisch-orthodoxe Tradition bezieht, die die Prinzessin aus Konstantinopel mitgebracht hatte. Als Erinnerung daran gibt es heute eine orthodoxe Gemeinde, die der Heiligen Theophano geweiht ist.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><strong>Byzantiner in Br\u00fcgge w\u00e4hrend der goldenen Jahre<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist bekannt, dass Br\u00fcgge als Handelszentrum zwischen 1280 und 1480 seine gr\u00f6\u00dfte Bl\u00fcte erlebte. W\u00e4hrend dieser Periode gab es eine bunte Gesellschaft ausl\u00e4ndischer H\u00e4ndler mit meist eigenem Nationenhaus und Packh\u00e4usern. Br\u00fcgge fungierte dadurch als eines der bedeutendsten Handelszentren und als Drehscheibe f\u00fcr den Handel zwischen S\u00fcd- und Nordeuropa. Der B\u00f6rsenplatz bildete das kommerzielle und finanzielle Herz der Stadt, wo auch der erste B\u00f6rsenhandel entwickelt wurde. Jede Nation hatte dort sowohl ein Nationenhaus als auch Stapelh\u00e4user: die venezianischen, florentinischen, genuesischen, kastilianischen, spanischen, portugiesischen, schottischen und die norddeutschen H\u00e4ndler. Die Levantiner und H\u00e4ndler aus Konstantinopel und Smyrna fehlten auch nicht. Br\u00fcgge hat sich unterdessen auch zu einem internationalen Kunstzentrum entwickelt. Dank dem burgundischen Hof gab es Kontakte zu Reisenden aus ganz Europa.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ersten Griechen in den Niederen L\u00e4ndern waren H\u00e4ndler aus der Levante und Kleinasien, die sich in Br\u00fcgge niederlie\u00dfen und dort Handelsposten er\u00f6ffneten. In einem Schriftsatz von Adriaan Baltyn (1546-1621), Pension\u00e4r des Br\u00fcgger Freistaats, findet man ein Dokument, das uns in wenigen Zeilen einen \u00dcberblick \u00fcber die gesamte Geschichte unserer alten Kontakte mit Kleinasien und der Levante gibt. Er beschrieb dies basierend auf einem Gerichtsverfahren zwischen dem Br\u00fcgger Freistaat und der Stadt Sluis \u00fcber das K\u00fcndigungsrecht und den Verkauf einiger besch\u00e4digter G\u00fcter, die f\u00fcr die Stapelpl\u00e4tze von Br\u00fcgge bestimmt waren. Das Dokument stammt aus der Zeit von Lodewijk von Nevers (1304-1346) und ist urspr\u00fcnglich in Mittel-Niederl\u00e4ndisch verfasst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dies zeigt deutlich, dass die Flamen fr\u00fche Handelsbeziehungen mit den Orientalen hatten. Sp\u00e4ter kamen die Einwohner von Kleinasien und der Levante hierher, um ihre Waren anzubieten und Handelsposten in Br\u00fcgge zu errichten. Eine Best\u00e4tigung hierf\u00fcr findet sich in den Berichten der Stadt Br\u00fcgge. In seiner Arbeit Eph\u00e9m\u00e9rides Brugeoises beschreibt M. Gaillard die Einrichtungen der Orientalen und der Levantiner in Br\u00fcgge. Zusammenfassend lehrt er uns, dass<em>&#8220;sie die ersten waren, die nach Br\u00fcgge kamen und ihr Gesch\u00e4fte auf das Jahr 1340 zur\u00fcckgehen. Es scheint, dass ein Streit zwischen ihnen und den Einwohnern von Br\u00fcgge daf\u00fcr sorgte, dass sie f\u00fcr ein paar Jahre in Dordrecht blieben. Sie sollten jedoch bald zur\u00fcckkehren &#8230;&#8221;. <\/em>Die Levantiner brachten allerlei (vor allem) kostbare Produkte, aber auch seltene Kr\u00e4uter und Fr\u00fcchte. Die Flamen waren haupts\u00e4chlich auf Pelz (Hermelin oder Harmer) ausgerichtet, der haupts\u00e4chlich aus Konstantinopel und Smyrna hierher gebracht wurde. Wir wissen, dass sich die H\u00e4ndler von Smyrna in einem Geb\u00e4ude an einer Ecke des Genthofs niedergelassen hatten. Es gibt viele andere Aufzeichnungen, die die Anwesenheit von Griechen hier best\u00e4tigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Andererseits finden wir in mehreren Archiven in Flandern die Namen byzantinischer Fl\u00fcchtlinge. Den ersten Eintrag finden wir in den Jahren 1392-93, in einem Dokument des Br\u00fcgger Stadtarchivs. Es handelt sich um die Gew\u00e4hrung eines Zuschusses der Stadt Br\u00fcgge <em>&#8220;beauftragt vom B\u00fcrgermeister&#8221;<\/em>an <em>&#8220;einen Bischof aus Griechenland als Almosen, sechs franz\u00f6sischen Kronen &#8230;&#8221;<\/em>. Im selben Archiv finden wir auch die Erw\u00e4hnung vieler anderer Griechen, die im gleichen Zeitraum eine Zulage von der Stadt Br\u00fcgge erhalten haben. Darunter auch ein orthodoxer Priester.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zeit, in der sich die gr\u00f6\u00dfte Zahl von Levantinern in Flandern aufhielt, scheint zwischen 1453 und 1470 zu liegen. Laut Emile Vanden Bussche ist es <em>&#8220;in dieser Zeit, dass in unseren Archiven die meisten Namen von Ausl\u00e4ndern erscheinen, die Handelsbeziehungen mit Br\u00fcgge unterhielten, vor allem Menschen aus Konstantinopel die hierher kamen, manche als Gesandte, andere aus politischen Gr\u00fcnden&#8221;<\/em>. Aber auch im Werk von Gilliodts-Van Severen findet sich eine Liste mit Namen von Griechen aus Konstantinopel &#8211; Ritter und Adlige, und sogar ein Bruder des Kaisers &#8211; die um Schutz vor dem ottomanischen Joch baten und denen man Almosen gab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Fall von Konstantinopel setzte dem Erfolg griechischer H\u00e4ndler in Flandern ein Ende, w\u00e4hrend die T\u00fcrken best\u00e4ndig ihren Platz einnahmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sp\u00e4ter, unter Philipp dem Sch\u00f6nen (1482-1506), sind die meisten Levantiner, Armenier und T\u00fcrken aus Br\u00fcgge verschwunden. Ab 1480 k\u00fcndigte sich tats\u00e4chlich eine Krise an. Der Grund war die Niedergang der Tuchindustrie, die strengen Handelsbestimmungen, die Konkurrenz mit der schnell wachsenden Antwerpener Handelsmetropole und die politischen Umst\u00e4nde.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><strong>Griechische H\u00e4ndler gr\u00fcndeten eine erste Gemeinde (Amsterdam)<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ersten Orthodoxen die in die Niederlande kamen waren treue Gefolgsleute des \u00d6kumenischen Patriarchen Cyrillus Loukaris. Es waren hochstehende Geistliche des \u00d6kumenischen Patriarchats, die sich an der Universit\u00e4t von Leiden einschrieben und Kontakte, die Cyrillus mit niederl\u00e4ndischen Geistlichen hatte, festigen sollten. Ihr Aufenthalt in den Niederlanden ist ein wichtiges Ereignis unter den fr\u00fchen Kontakten zwischen der Orthodoxie und dem Protestantismus. Ihr Aufenthalt is somit das erste klare Anzeichen f\u00fcr eine Pr\u00e4senz orthodoxer Christen in den Niederlanden. Danach hielten sich noch viele griechische Studenten in Leiden auf. Einer von ihnen sollte sp\u00e4ter \u00d6kumenischer Patriarch werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahr 1697 arbeitete Peter der Gro\u00dfe einige Monate auf der Amsterdamer Werft der Niederl\u00e4ndischen Ostindien Kompanie, wo er den Schiffbau erlernte. In seinen Memoiren ist jedoch keine Rede von einer orthodoxen Kirche in den Niederlanden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erst als griechische Kaufleute im Goldenen Zeitalter in Amsterdam ankamen, entstand die erste orthodoxe Gemeinde, die der Heiligen Katherina in der Koningstraat. Die griechische Gemeinschaft in Amsterdam bestand aus H\u00e4ndlern von Smyrna, Chios, Thessaloniki und Zagora. Eines ihrer ersten Anliegen war es, eine eigene Kirche zu erwerben, in der sie ihren Glauben nach orthodoxer Tradition leben konnten. Die erste G\u00f6ttliche Liturgie wurde dort im Jahr 1752 durch einen Bischof aus Kreta gefeiert. Die Gemeinde war direkt dem \u00d6kumenischen Patriarchat von Konstantinopel unterstellt. Es wurden Dokumente gefunden, wie ein Briefwechsel mit dem \u00d6kumenischen Patriarchen, die dies best\u00e4tigen. Dennoch waren untern den Gl\u00e4ubigen auch einige Russen. Bereits im Jahr 1760 liessen die griechischen H\u00e4ndler die G\u00f6ttliche Liturgie des Heiligen Johannes Chrysostomos ins Niederl\u00e4ndische \u00fcbersetzen und drucken. Drei Jahre sp\u00e4ter wurde die Kirche in einem Geb\u00e4ude auf dem Oudezijds Voorburgwal untergebracht, das Dank des Nachlasses eines griechischen H\u00e4ndlers, der f\u00fcr die Niederl\u00e4ndische Ostindien Kompanie gearbeitet hatte, erworben werden konnte. Die Aufz\u00e4hlung der Priester zeigt, dass es bis 1849 einen griechischen Priester gab. Ab 1852 waren die Priester Russen, weil die meisten griechischen H\u00e4ndler zur\u00fcckgekehrt waren und auch wegen der K\u00f6nigin Anna Pavlovna. Tats\u00e4chlich brach mit der Hochzeit von Anna Pavlovna und Prinz Willem II. von Oranien (1816) ein neues Kapitel f\u00fcr die Orthodoxie in den Niederen L\u00e4ndern an. Anna Pavlovna, Schwester Zars Alexander I., blieb dem orthodoxen Glauben treu und hatte eine Kapelle in jedem Palast. Auch die Kapelle der Heiligen Katherina in Amsterdam stellte sie unter ihren Schutz. Immerhin blieben nicht viele Griechen in der niederl\u00e4ndischen Hauptstadt. Sie waren mit der Unabh\u00e4ngigkeit Griechenlands zur\u00fcckgekehrt. Die Gemeinde der Heiligen Katherina h\u00f6rte mit dem Tod von K\u00f6nigin Anna Pavlovna (1865) auf zu bestehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach gut einem Jahrhundert ist die Gemeinde am Ende des 20. Jahrhunderts aus ihrem langen Schlaf erwacht und seit dem Jahr 2016 befindet sie sich in der Amsterdamer Periferie, d.h. in Zaandam.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><strong>Entwicklung in Belgien seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahr 1900 wurde in Belgien f\u00fcr griechische H\u00e4ndler und Seeleute, die in die antwerpener Metropole gezogen sind, eine erste orthodoxe Gemeinde gegr\u00fcndet. Die Gemeinde wurde der Mari\u00e4 Verk\u00fcndigung geweiht und geh\u00f6rte &#8211; so wie alle griechischen Gemeinden der Diaspora &#8211; zur Jurisdiktion des \u00d6kumenischen Patriarchats. Das Patriarchat schickte Archimandrit Gennadios Themelis als ersten Rektor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis zum Anfang des 1. Weltkriegs war die Mehrheit der orthodoxen Einwanderer &#8211; ob sie nun Griechen oder Russen waren &#8211; arm und wenig gebildet. Es waren Menschen die aus kommerziellem Interesse reisten oder Arbeit im Westen suchten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Danach folgten Emigranten die daf\u00fcr sorgten, dass fortan auch Menschen mit einem tieferem kulturellen und intellektuellen Hintergrund nach Belgien kamen: denken wir nur an die russischen Fl\u00fcchtlinge nach der Revolution von 1917 und an die griechen, welche die T\u00fcrkei nach dem griechisch-t\u00fcrkischen Krieg verlie\u00dfen, der auch die Katastrophe von Kleinasien genannt wird. Unter ihnen waren diejenigen, welche die M\u00f6glichkeit hatten intellektuelle Kontakte mit dem Westen zu kn\u00fcpfen, etwas das bei den vorangehenden Einwanderern undenkbar war. Die Emigration, die sich etwas verloren f\u00fchlte in der f\u00fcr sie fremden westlichen Welt, versuchte ihre Kraft aus der Kirche zu ziehen. Sie schien einziges und alleiniges Zeugnis des abwesenden Vaterlands zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahr 1926 kaufte die Vereinigung griechischer Frauen ein Geb\u00e4ude in der Stassartstraat und erm\u00f6glichte im Erdgeschoss die Errichtung einer Kirche f\u00fcr die Griechen. Die Kirche wurde den Heiligen Erzengeln Michael (Patron der Stadt Br\u00fcssel) und Gabriel geweiht. Die Kirche wurde vom Rektor der griechischen Gemeinde in Antwerpen betrieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mitte der f\u00fcnfziger Jahre kamen die ersten ausl\u00e4ndischen Arbeiter f\u00fcr die belgischen Kohleminen an. Es waren \u00fcber 30.000 Griechen, aber auch viele Serben. Um f\u00fcr ihre geistlichen und pastoralen Bed\u00fcrfnisse zu sorgen schickte der \u00d6kumenische Patriarch Athenagoras vom theologischen Institut in Chalki vier junge Priester nach Belgien. Unter ihnen war der junge Priesterm\u00f6nch Panteleimon Kontoyiannis, sp\u00e4terer Metropolit von Belgien. Neue Gemeinden wurden in Luik, der Baurinage und der belgischen Provinz Limburg gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Immer mehr wird die belgische Bev\u00f6lkerung mit der realen Anwesenheit der Orthodoxie konfrontiert: gemischte Heiraten, das II. Vatikanische Konzil, \u00f6kumenische Begegnungen auf Weltebene, aber auch national &#8211; dar\u00fcberhinaus werden Interessierte und Suchende anhand von Literatur, Vortr\u00e4gen oder einem Besuch der Abtei von Chevetogne (Benediktiner) in den Reichtum der Orthodoxie eingef\u00fchrt. Diese Abtei der Einheit hat in vielen Bereichen stark zur Bekanntschaft und zum Verst\u00e4ndnis des Reichtums orthodoxer Tradition beigetragen: teils durch ihre byzantinische Kirche und durch den Reichtum der byzantinischen Liturgie, die den lateinischen Christen unbekannt war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allm\u00e4hlich war auch die Notwendigkeit einer Orthodoxie in westlicher Sprach zu sp\u00fcren. So kam es, dass eine wachsende Zahl orthodoxer Einheimischer in verschiedenen St\u00e4dten unseres Landes orthodoxe Gemeinden aus dem Boden stampften, wo nicht auf Griechisch, Slawisch oder Rum\u00e4nisch zelebriert wurde, sondern wo die lokare Sprache als Mittel zum besseren Verst\u00e4ndnis verwand wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 12. August 1969 hat die heilige Synode des \u00d6kumenischen Patriarchats die Metropolie von Belgien und Exarchat der Niederlande und Luxemburgs gegr\u00fcndet. Metropolit Emilianos (Zacharopoulos) aus Selevkia, damals Generalvikar des Patriarchats, wurde am selben Tag zum ersten Metropoliten ernannt. Seine Inthronisation fand am 11. November desselben Jahres in der orthodoxen Kathedrale der Heiligen Erzengel in der Br\u00fcsseler Stalingradlaan statt. Die Metropolie hatte damals 13 Gemeinden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im November 1972 wurde auf Initiative des Anwalts Ignace Peckstadt die erste Gemeinde in niederl\u00e4ndischer Sprache ins Leben gerufen und dem Heiligen Apostel Andreas, Patron der Kirche in Konstantinopel, geweiht. Sie wurde in einem alten Geb\u00e4ude des ehemaligen Elisabethbegijnhofs untergebracht. Der Initiator wurde sp\u00e4ter zum Diakon und Priester geweiht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Sommer 1974 wurde Archimandrit Panteleimon Kontoyiannis, bis dahin Generalvikar des Erzbistums von Belgien, durch die heilige Synode des \u00d6kumenischen Patriarchats mit dem Titel des alten Bistums Apollonia zum Weibischof von Metropolit Emilianos von Belgien ernannt. Seine Bischofsweihe fand am 18. August 1974 in der orthodoxen Kathedrale der Heiligen Erzengel in Br\u00fcssel statt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 22. Dezember 1982 wurde er &#8211; nachdem Seine Exzellenz (S.E.) Emilianos zum Metropoliten von Kos (GR) ernannt wurde &#8211; letztendlich zum Metropoliten von Belgien. Mit der Wahl von S.E. Panteleimon zum Metropoliten von Belgien hat sich allm\u00e4hlich aber kontinuierlich viel f\u00fcr die Situation der orthodoxen Kirche in Belgien ver\u00e4ndert. Vor allem hielt er nicht still wenn es um die Anerkennung des orthodoxen Gottesdienstes ging. Bestehende Kontakte mit diversen Personene die S.E. Emilianos gekn\u00fcpft hatte wurden vertieft. Der neue Metropolit hat sich mit etlichen Juristen umgeben, nicht zuletzt dem Erzpriester Marc Nicaise, Ignace Peckstadt und Dr. Antoine Van Bruaene. Das Resultat des unerm\u00fcdlichen und n\u00fcchternen Einsatzes von Metropolit Panteleimon war, dass bereits im M\u00e4rz 1985 die Anerkennung ein Fakt war. Es wurde noch weiter an den Ausf\u00fchrungsbestimmungen gearbeitet, die 1988 unterzeichnet wurden und wobei festgelegt wurde, dass <em>&#8220;der Metropolit-Erzbischof des \u00d6kumenischen Patriarchats von Konstantinopel das repr\u00e4sentative Organ der ganzen Orthodoxen Kirche ist&#8221;.<\/em>S.E. Panteleimon war sehr gl\u00fccklich mit diesen Beschluss. Er liegt immerhin genau auf der Linie der orthodoxen Ekklesiologie, wonach ein einziger Bischof (hier nur im Bezug auf die Regierung) f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen eines bestimmten Gebietes verantwortlich ist. Dies wurde mit der Genehmigung der Vertreter der diversen Jurisdiktionen in unserem Land m\u00f6glich. Die Anerkennung brachte nat\u00fcrlich auch viel Arbeit und Sorgen mit sich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mittlerweile sind die orthodoxen Gl\u00e4ubigen \u00fcber das gesamt Gebiet verteilt. Zuerst dort, wo sich die griechischen Auswanderer niederlie\u00dfen, aber auch in allen wichtigen St\u00e4dten des Landes. In den Kirchen und Kapellen werden \u00fcber das ganze Land verteilt Gottesdienste in verschiedenen Sprachen zelebriert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im November 2013 bat Metropolit Panteleimon von Belgien die Heilige Synode des \u00d6kumenischen Patriarchats seine K\u00fcndigung aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden anzunehmen. Daraufhin hat die Heilige Synode am 27. November 2013 Bischof Athenagoras (Peckstadt) von Sinope einstimmig zum Metropoliten von Belgien und Exarch der Niederlande und Luxemburgs ernannt. Es war das erste Mal, dass die Synode des \u00d6kumenischen Patriarchats einen Nicht-Griechen f\u00fcr den Posten eines di\u00f6zesanen Metropoliten gew\u00e4hlt hat. Im Februar 2014 wurde Metropolit Athenagoras daraufhin zum Mitglied der st\u00e4ndigen Synode des \u00d6kumenischen Throns gew\u00e4hlt. Auch das ist eine Premiere. Fortan ist Metropolit Athenagoras der Vertreter der ganzen Orthodoxen Kirche in Belgien par excellence. Er ist auch der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz der Benelux.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die orthodoxe Kirche in Belgien hat st\u00e4ndig wachsende soziale Aktivit\u00e4ten, vor allem mit einem Interesse und Engagement f\u00fcr die Jugend, Haus- und Krankenbesuche sowie Besuche jener die in Not geraten sind. Die Diener der orthodoxen Kirche sind unerm\u00fcdlich und st\u00e4ndig verf\u00fcgbar, um alle m\u00f6glichen pastoralen und sozialen Probleme zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Teil augrund der offiziellen Anerkennung hat sich die orthodoxe Kirche in Belgien, neben den anderen Religionen und Lebensanschauungen des Landes, zu einer organisierten Einheit entwickelt. Seither ist sie bei jedem besonderen Ereignis und bei Zeremonien durch den Metropolit-Erzbischof des \u00d6kumenischen Patriarchats oder seine Delegierten vertreten. Sie unterh\u00e4lt gute Kontakte zu jedem und ist sich ser wohl bewust, dass unser Zusammenleben einen guten Dialog erfordert. Dies trifft sowohl auf den Dialog mit der Regierung, mit anderen Religionen und Lebensanschauungen, aber auch mit anderen Partnern zu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Niemand wird bezweifeln, dass unser pluralistisches, multikulturelles und multireligi\u00f6ses Zusammenleben mehr und mehr der Beratung und des Dialogs bedarf, soll es im Streben nach Toleranz und Harmonie Erfolg haben. Die Beziehung zwischen Religion und Regierung sollte sich daher nicht nur auf materielle Fragen beschr\u00e4nken. Es gibt schlie\u00dflich viel zu tun im Hinblick auf die Beziehung zwischen Regierung, Religion und \u00f6ffentlichem Raum. Die Spannungen lassen sich auf der Stra\u00dfe f\u00fchlen und in den Zeitungskolumnen lesen. Religi\u00f6se Symbole, Kleidungsvorschriften, Integrationsanforderungen und allerhand kulturelle Gewohnheiten werfen bei Vielen Fragen auf. Eine neue richtungsgebende Vision scheint n\u00f6tig.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><strong>Entwicklung in den Niederlanden seit Beginn des 20. Jahrhunderts<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unmittelbar nach der kleinasiatischen Katastrophe von 1922 lie\u00dfen sich auch in den Niederlanden Griechen aus Konstantinopel, Smyrna und anderen St\u00e4dten nieder. Sie hatten ihre eigene Kirche, lie\u00dfen aber den griechischen Priester von Antwerpen f\u00fcr eine G\u00f6ttliche Liturgie oder andere religi\u00f6se Feiern in die Niederlande kommen. Dies war zu Beginn Archimandrit Patrikios Konstantinidis und sp\u00e4ter<span>\u00a0 <\/span>sein Nachfolger Archimandrit Emilianos Timiadis (danach Metropolit von Silyvria). Allm\u00e4hlich wuchs die Erkenntnis der Notwendigkeit einer eigenen Kirche. Deshalb wurde direkt nach dem zweiten Weltkrieg von den Griechen ein Verein gegr\u00fcndet. Im Jahr 1947 fragten die Verantwortlichen des Vereins bei der Stadtverwaltung von Rotterdam um ein St\u00fcck Land an. Es wurde ein St\u00fcck Land, gelegen am Westzeedijk, gratis zur Verf\u00fcgung gestellt. Schon im Jahr 1954 hat man mit dem Bau einer neuen Kirche begonnen, nachdem der Grundstein von von Bischof Meletios von Region und Archimandrit Emilianos Timiadis, in Anwesenheit des griechischen Premierministers Alexandros Papagos, gelegt wurde. Im Jahr 1957 weihte Bischof Iakovos von Apameia die neue Kirche. Die Vertreter der zwei russischen Kirchen in den Niederlanden waren bei der Kirchweihe anwesend. Archmimandrit Dionysios Hadzivassiliou (sp\u00e4ter Metropolit von Leontopolis &#8211; Patriarchat von Alexandrien) wurde der erste Priester. Ihm folgte bereits einige Monate sp\u00e4ter Archimandrit Theoklitos Michalas. Ihm folgte auch schnell der junge Priesterm\u00f6nch Maximos Mastichis, der sp\u00e4tere Weihbischof, mit dem Titel Bischof von Evmenia (\u2020 2015), wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vater Maximos reiste durch die ganzen Niederlande um regelm\u00e4\u00dfig an verschiedenen Orten die G\u00f6ttliche Liturgie zu feiern und um seine griechischen Gemeindemitglieder zu besuchen. Einer der Orte an die er sehr regelm\u00e4\u00dfig kam war Utrecht, wo durch die Initiative von Archont Charilaos Chiotakis ein Geb\u00e4ude angeschafft wurde, das man zu einer Kirche umgebaut hat. Diese wurde 1987 von Metropolit Panteleimon von Belgien geweiht. Im Jahr 1977 wurde Archimandrit Maximos Mastichis vom Metropoliten von Belgien und Exarch der Niederlande und Luxemburgs zum Weihbischof geweiht. Die Weihe fand in der Kirche des Heiligen Nikolaus in Rotterdam statt und wurde von Metropolit Emilianos Zacharopoulos geleitet, assistiert druch Metropolit Paul von Schweden und den Bisch\u00f6fen Jeremias von Sassima und Panteleimon von Apollonia. Bischof Maximos residierte in Rotterdam bis zum Jahr 1992, als er nach Br\u00fcssel umzog.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Erzbistum von Belgien und Exarchat der Niederlande und Luxemburgs (\u00d6kumenisches Patriarchat) geh\u00f6ren heute in den Niederlanden Gemeinden in Rotterdam, Amsterdam, Den Haag, Utrecht, Eindhoven, Tilburg, Gorinchem und Nijmegen. Ausserdem geh\u00f6rt auch ein M\u00e4nnerkloster in Asten dazu, geweiht der Geburt der Gottesmutter. Das Kloster wurde 1989 von Mutter Maria (\u2020 2016) gegr\u00fcndet und z\u00e4hlt heute sechs M\u00f6nche. Mutter Maria war eine Niederl\u00e4nderin, die mit 21 Jahren in das orthodoxe Kloster in Den Haag eintrat. Sp\u00e4ter zogsie nach Jugoslavien und Griechenland. In letzterem Land verblieb sie \u00fcber zehn Jahre in zwei Kl\u00f6stern. Das Kloster in Asten ist wahrlich ein geistliches Zentrum der Orthodoxie in den Niederlanden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit der Gr\u00fcndung der Orthodoxen Bischofskonferenz der Benelux im Jahr 2010 haben die orthodoxen Bisch\u00f6fe der Benelux eine Vereinbarung unterschrieben, die festlegt, dass &#8220;der Metropolit des \u00d6kumenischen Patriarchats von Konstantinopel oder sein Stellvertreter von nun an der Vertreter der ganzen orthodoxen Kirche in den Niederlanden sein wird&#8221;. Im Jahr 2013 wurden Statuten vereinbart, welche die Organisation der Vertretung regeln. So wurde ebenfalls ein Beirat eingerichtet um den Vertreter zu unterst\u00fctzen. Der Vertreter ist momentan Metropolit Athenagoras von Belgien (\u00d6kumenisches Patriarchat).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Entwicklung im Gro\u00dfherzogtum Luxemburg seit Beginn des 20. Jahrhunderts<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ersten Griechen lie\u00dfen sich im Gro\u00dfherzogtum Luxemburg nieder seit das Land einige internationale Einrichtungen beheimatet: verschiedene Dienststellen der europ\u00e4ischen Einrichtungen, wie der <em>&#8220;Europ\u00e4ische Gerichtshof&#8221;<\/em>, die <em>&#8220;Europ\u00e4ische Investitionsbank&#8221;<\/em>, der <em>&#8220;Europ\u00e4ische Rechnungshof&#8221;<\/em>und andere.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lange vor der Entstehung des Erzbistums von Belgien und Exarchats der Niederlande und Luxemburgs (1969) wurde den orthodoxen Christen dort von Archimandrit Emilianos Timiadis (sp\u00e4ter Metropolit von Silyvria) gedient, und danach von Archimandrit Panteleimon Kontogiannis (sp\u00e4ter Metropolit von Belgien). Der Letztere reiste dort hin um an gro\u00dfen Festtagen und an bestimmten Feiertagen die Liturgie zu zelebrieren. Taufen und Hochzeiten wurden von den Gl\u00e4ubigen zu Hause gefeiert, sowie es auch in Belgien geschah. Von 1959 bis 1968 wurden die Dienste in der Kapelle des Klosters vom Heiligen Herzen, am Boulevard d&#8217;Avranches, gehalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach der Gr\u00fcndung des Erzbistums k\u00fcmmerte sich Metropolit Emilianos Zacharopoulos um die griechischen Gl\u00e4ubigen in Luxemburg, da es unm\u00f6glich war dort permanent einen Priester einzusetzen. Bis 1975 wurden die Dienste in der Gemeindekirche von Heiligen Herzen in der Rue Dicks in Luxemburg gefeiert. Danach wurde der orthodoxen Gemeinde ein Geb\u00e4ude zur Verf\u00fcgung gestellt (Rue Pulvermuhl 3 in Luxemburg), wo seit 1976 die Liturgie gefeiert wird. Die Gemeinde wurde unter den Schutz der Heiligen Anargyren gestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahr 1980 z\u00e4hlte man in Luxemburg etwa 100 griechische Gl\u00e4ubige. Mit dem Beitritt Griechenlands zur Europ\u00e4ischen Union ver\u00e4nderte sich das. Allm\u00e4hliche kamen Griechen um bei den internationalen Einrichtungen zu arbeiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von 1981 bis 1982 hat Archimandrit Ioannis Sakelariou (jetzt Metropolit von Thermopyles), damals Student in Stra\u00dfburg, in dieser Gemeinde gedient. Ihm folgten nach: Priester Ioannis Klis (1984-1985), Priester David de Bruyn (1986-1988), Archimandrit Emmanuel Adamakis (jetzt Metropolit von Frankreich) (1988-1989) und Erzpriester Ioakim Evangelinos (1990-1999).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inzwischen hatte Metropolit Panteleimon damit begonnen nach einer offiziellen Anerkennung der Gemeinde zu suchen, die 1997 Realit\u00e4t wurde. Im Jahr 1999 folgte Vater Ioakim Evangelos Vater Eleftherios Anyfantakis nach, dem seinerseits Vater Georgios Vlatakis nachfolgte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dank der Schenkung eines St\u00fccks Bauland mit einer Wohnung darauf in Weiler-la-tour (durch den katholischen Priester Nicolas Schmidt), konnte die Gemeinde &#8211; Anregung von Metropolit Panteleimon &#8211; mit dem konkreten Projekt zum Bau einer neuen Kirche, geweiht dem Heiligen Nikolaus, und eines Gemeindezentrums beginnen. Sie wurde am 18. Oktober 2008 von Metropolit Panteleimon geweiht, unterst\u00fctzt durch die Bisch\u00f6fe Luka (Patriarchat von Serbien), Basilios von Aristi, Maximos von Evmenia und Athenagoras von Sinope (jetzt Metropolit von Belgien).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute genie\u00dft die orthodoxe Kirche in Luxemburg offizielle Anerkennung, dank der Unterzeichnung einer Konvention am 26 Januar 2015. Diese Konvention beinhaltet die Anerkennung von vier Gemeinden: eine griechischsprachige, eine russischsprachige, eine serbischsprachige und eine rum\u00e4nischsprachige. Der Metropolit von Belgien und Exarch der Niederlande und Luxemburgs des \u00d6kumenischen Patriarchats von Konstantinopel repr\u00e4sentiert diese Kirche. Die Konvention ersetzt die \u00dcbereink\u00fcnfte zwischen Kirche und Staat von 1997 bis 2004.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gemeinden des Heiligen Nikolaus und der Heiligen Anargyren in Luxemburg werden seit 2014 vom Protopresbyter des \u00d6kumenischen Throns Panagiotis Moschonas geleitet, unterst\u00fctzt von Erzpriester Spyridon Tsekouras.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00a9 Metropolit Athenagoras von Belgien.<\/strong><\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine byzantinische Prinzessin in den Niederlanden. 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